Die Sanierung eines Fachwerkhauses oder eines Altbaus ist ein komplexes Projekt. Nicht nur, dass der Denkmalschutz eine Rolle spielen könnte, auch die verwendeten Baumaterialen erfordern eine sorgfältige Planung und Umsetzung. Schließlich ist insbesondere das Fachwerkhaus atmungsaktiv gebaut worden und soll es bleiben. Natürlich soll eine Sanierung auch zu mehr Wohnkomfort, Energieeffizienz und einer neuen Optik beitragen. Dabei spielen Ihre Vorstellungen und Wünsche eine wichtige Rolle.
Damit Ihre Vorstellungen und Wünsche für eine Sanierung mit den Vorgaben zum Denkmalschutz vereinbar sind, gilt es auf einiges zu achten. Wir empfehlen Ihnen in diesem Fall unbedingt, mit der zuständigen Behörde zusammenzuarbeiten. Dort erhalten Sie wertvolle Tipps und Hinweise. Denn gegen die geltenden Vorgaben zu verstoßen, kann hohe Geldstrafen nach sich ziehen. Außerdem können Ihnen die Denkmalschützer auch Auskunft über Zuschuss- und Fördermöglichkeiten geben. Abgestimmt auf diese Vorgaben erstellen wir Ihnen gerne Vorschläge und Angebote für eine fachgerechte Instandsetzung Ihres Fachwerkhauses oder Altbaus.
Denkmalschutzbehörden sind in der Regel Teil Ihrer zuständigen Kreisverwaltung oder Stadtverwaltung.
Fachwerk kann Feuchtigkeit von außen gut vertragen, denn diese trocknet wieder ab. Zum Problem wird sie, wenn sie ins Material eindringt, denn das Holz fault. Wenn wir das Fachwerk sanieren, werden wir daher immer darauf achten, dass eindringende Feuchtigkeit auch wieder heraus kann. Eine luftdichte Versiegelung oder feuchtigkeitssperrende Stoffe kommen nicht in Frage. Wir werden immer nur Materialen verwenden, die zur Langlebigkeit und Erhaltung Ihrer Immobilie beitragen.
Natürlich ist es bei einer Fachwerksanierung essenziell, die Immobilie zu dämmen. So sparen Sie Heizkosten und leben nachhaltiger. Welche Art von Dämmung in Frage kommt, hängt von Ihrem Vorhaben ab. Soll das Fachwerk von außen sichtbar sein, kommt nur eine Innendämmung in Frage.
Wenn Sie keinen Wert darauf legen, die Fachwerkstruktur sichtbar zu erhalten und dies auch nicht vom Denkmalschutz vorgegeben ist, kann eine Außendämmung angebracht werden. Wir untersützen Sie gerne bei der Wahl der Dämmart und Materialien.
Wenn Sie einen Altbau sanieren möchten, ist es sinnvoll, das Hauptaugenmerk auf die Energieeffizienz zu legen. Dabei sollten Sie die ganzheitliche Planung im Blick behalten. Denn eine gut gedämmte Fassade bringt Ihnen nur wenig Erfolg, wenn Fenster und Dach Kältebrücken, also Schwachstellen in der Dämmung, darstellen. Wir unterstützen Sie gerne, das Große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren und beraten Sie natürlich bei der Wahl der passenden Materialien.
Wichtig sind diffusionsoffene, kapillaraktive und schadstofffreie Naturmaterialien. Das sind Baustoffe, die Schäden durch Feuchtigkeit verhindern und den historischen Charakter des Gebäudes erhalten, in dem sie gut mit der vorhandenen Bausubstanz harmonieren. Für utnerschiedliche Gebäudeteile gibt es unterschiedliche Materialien.
Schützen vor Hitze, sind atmungsaktiv und sorgen für ein optimales Raumklima.
Regulieren Feuchtigkeit, indem sie diese aufnehmen und abgeben. Sind gleichzeitig atmungsaktiv, tragen zum Brandschutz bei und beugen Schimmelbildung vor.
Sie sind nicht für eine Altbausanierung geeignet. Sie können Feuchtigkeit im Mauerwerk einschließen, ohne sie wieder abzugeben. Das Ergebnis ist ein Feuchtigkeitsschaden, der erst spät auffällt und nur schwer wieder zu beheben ist.
Kalkputz und Lehmputz eigenen sich am besten. Sie nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab. Außerdem wirken sie antibakteriell und fallen in die Baustoffklasse A1 = nicht brennbar. Weitere Informationen zum Innenputz finden Sie hier.
Sie reagieren auf den jeweiligen Untergrund, sind atmungsaktiv, extrem langlebig und wirken der Schimmelbildung vor.
Sie sind rein ökologische Naturfarben, dazu atmungsaktiv und regulieren Feuchtigkeit.
Hier sollten Sie auf natürliche Öle und Wachse setzen, wie Leinölfirnis oder Hartwachsöle. Diese unterstützen den Charakter ihrer Holzeinrichtung, zum Beispiel eines Dielenbodens oder einer Holztreppe. Die Materialien sind atmungsaktiv und tragen zum Erhalt Ihrer Einrichtung bei.
Bei alten Holzböden oder -treppen ist es zudem wichtig, diese richtig vorzubereiten. Sprechen Sie hierzu am besten mit einem Experten.